"einer der meistbeachteten Kritiker im deutschen Sprachraum"
Schweizer Fernsehen 2019
Blick über die Grenze
Frühling in Paris
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Die Spielzeit in Bern, Biel und Solothurn
*** Jesus Christ Superstar. Andrew Lloyd Webber.
Bühnen Bern.
Es gibt, wie der Volksmund sagt, nichts zu husten: Die Bühnen Bern können Musical. Alles, was es zum Erfolg braucht, wird von ihnen geliefert, und zwar, bitteschön, in erstklassiger Qualität. Bühnenbild und Beleuchtung machen schon die halbe Miete. Dann aber kommt das Casting. Jede Rolle ist, einmal mehr, deckend, nein: überzeugend besetzt. Am beeindruckendsten wirkt sich das Engagement aller Beteiligten aus. Sie sind zur Crew zusammengewachsen; sie ziehen am selben Strick. Und mit ihrem geballten Einsatz hieven sie eine an sich mittelmässige Rock-Oper zum Event hoch. So kann man sagen: In der Ensemble-Leistung liegt das Wunder. Kompliment.
** (WILDE) Mann mit traurigen Augen. Händl Klaus.
Theater Orchester Biel Solothurn.
Zeitreise. Mit seiner neuesten Produktion dreht Theater Orchester Biel Solothurn das Rad zurück in die wilden 1960er Jahre. Damals hatte das absurde Theater seine Hochblüte. Schräge Inhalte auf der Kippe zwischen Unsinn und Banalität, kombiniert mit bedrohlicher Verrätselung und obstinater Satzrepetition, kennzeichneten die Dramen von Samuel Beckett (Nobelpreis), Harold Pinter (Nobelpreis) und Eugène Ionesco (kein Nobelpreis). Vierzig Jahre später (2003) schrieb Händl Klaus (kein Nobelpreis) in diesem Stil sein Stück "(WILDE) Mann mit traurigen Augen". Nochmals 23 Jahre später kommt die Spätblüte jetzt am Jurasüdfuss auf die Bühne: Vier Mal in Biel, sieben Mal in Solothurn. Die Zeiten aber haben sich geändert. Liefen bei "Warten auf Godot" die Bieler noch in ganzen Gruppen türknallend aus der Vorstellung, bleiben sie heute im Saal sitzen und spenden freundlich Beifall. Das absurde Theater ist eben leider nicht einmal mehr halb so wild wie die Welt, in der wir leben. Durch diesen Umstand streift die Aufführung ungewollt an die Abgerücktheit des "l'art pour l'art". Fazit: Als Remake ist das Stück zwar interessant, doch fehlt ihm die Kraft der Avantgarde.
Die Orestie. Aischylos.
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** La Bohème. Giacomo Puccini.
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Le Nozze di Figaro. Wolfgang Amadeus Mozart.
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Mogli oder This Way Is not the Way to the Waterfall (Wirklich nicht). Ralph Tharayil. (UA)
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Home. Antoine Jaccoud. (UA)
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* Im weissen Rössl. Ralph Benatzky.
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Die heilige Johanna der Schlachthöfe. Bertolt Brecht.
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*** Warten auf Beckett. Max Merker, Aaron Hitz. (UA)
Theater Orchester Biel Solothurn. > lesen/hören
Hänsel und Gretel. Engelbert Humperdinck.
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*** Das Tagebuch der Anne Frank. Grigori Frid.
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* Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch. Michael Ende.
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*** Die kleinen Meerjungraun. Kim de l'Horizon. (UA)
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* Manon Lescaut. Giacomo Puccini.
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* Boss/y Helvetia. Flinn Works.
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*** Zwei Blumen im Winter. Delphine Pessin. (UA)
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* Die Zauberflöte. Wolfgang Amadeus Mozart.
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* Lyonesse. Penelope Skinner. (SEA)
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** Phädra. Jean Racine.
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Spielpläne
Saison 24/25
in Bern, Biel
und Solothurn
Blick über die Grenze 24/25
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