"einer der meistbeachteten Kritiker im deutschen Sprachraum"
Schweizer Fernsehen 2019
Die Spielzeit in Bern, Biel und Solothurn
Kommende Besprechungen
20. September: La Traviata, Bern.
23. September: Chrüsimüsi, Bern (Deuxieme).
* Romulus der Grosse. Friedrich Dürrenmatt.
Theater Orchester Biel Solothurn.
Titel und Hauptfigur heissen "Romulus der Grosse". Ein Widerspruch. Die lateinische Endung "-ulus" steht nämlich für "der Kleine". Widersprüchlich auch die Gattungsbezeichnung: "Eine ungeschichtliche historische Komödie". Der Autor sagt damit, so wie die Bühne den Untergang des alten Rom darstelle, habe er sich in Wirklichkeit nicht zugetragen. Aber darin liegt eben das Paradox der Kunst: "Die Poesie sagt wahr, indem sie lügt"(Goethe). Und nun zeitigt die allerneueste Aufführung noch eine weitere Widersprüchlichkeit: Sogar wenn das Imperium Romanum untergeht und die Produktion schwach ausfällt ... Dürrenmatt bleibt stark.
(Besprechung folgt.)
* Falstaff. Michael William Balfe.
Theater Orchester Biel Solothurn.
Dieter Kaegi, der Herr des Hauses, hat inszeniert. Und er brachte, zusammen mit seinem kongenialen Bühnenbildner Dirk Hofacker, ein Bijou auf die Bühne: das Café mit dem Wahlspruch "À l'Odéon, tout est bon." Die Qualität des Kultlokals an der Bahnhofstrasse schlug auf die Produktion in der Bieler Altstadt durch. Dieter Kaegi: "Ich versuche, so redlich wie möglich dem Komponisten und Librettisten zu folgen." Der dienende Regieansatz führte jetzt, kombiniert mit naturalistischem Lokalbezug, zur umjubelten Premiere einer eher schwachen Falstaff-Oper des irischen Komponisten Michael William Balfe (1808-1870).
* Spind'l... Sp'ich'r – Still'. Alexander Stutz.
Bühnen Bern. > lesen/hören
Hamlet Träume. Stephan Teuwissen. (UA)
Theater Orchester Biel Solothurn. > lesen/hören
Spielpläne
Saison 25/26
in Bern, Biel
und Solothurn
Blick über die Grenze 25/26
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